vermessen leben

Thesis Journal #21 | KarMeN

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Heart WireVerkabelt bin ich seit heute. Ein kleiner Actiheart-Sensor klebt jetzt für eine Woche auf meinen Rippen und zeichnet 24/7 Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität und physische Aktivität auf. Liegt genau auf Höhe meines Solarplexus und fühlt sich an wie ein verrutschter Bügel-BH. Mir ist zudem noch nie aufgefallen, dass ich mich häufig genau mit dieser Stelle gegen meine Schreibtischkante drücke, wenn ich besonders tief in meinen Laptopbildschirm kriechen will. Warum das alles? Ich habe heute meinen ersten von insgesamt drei Vermessungsterminen im Rahmen der Metabolomics-Studie KarMeN des Max-Rubner-Instituts in Karlsuhe wahrgenommen.

Es hakte und klemmte in meiner Umfrage noch bis heute. 🙁 Manche Browser mochte die Eingabe von Nullen nicht – aus unerfindlichen Gründen. Jetzt ist die Frage nicht mehr „mandatory“ und mit einem Hinweis versehen es ggf. stattdessen mit einem “ – “ zu versuchen. Der holprige Start deprimiert mich ein wenig, muss ich zugegeben.

Seltsam finde ich Twitter in seiner ganzen Verwendung. Wieso ist dieses Tool mancherorts so beliebt? Um die Umfrage publik zu machen, habe ich jetzt zum ersten Mal in meinem Leben mit Hashtags und Tweets hantiert und bin mir erstaunlich unschlüssig, wie erfolgreich ich dabei vorgegangen bin.

Vergessen habe ich zwischenzeitlich so ziemlich alles, was ich vor vier Wochen an Papern gelesen habe. Gefühlt. Als ich heute angefangen habe eine inhaltliche Struktur für meine Bachelorarbeit zu erarbeiten, dachte ich, die Krise zu kriegen. Es ist viel zu viel! Na, hauptsache ich komme alleine mit diesem vorläufigen Inhaltsverzeichnis auf 752 Wörter. -.-

*Photo Credits: .krish.Tipirneni.

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