vermessen leben

Thesis Journal #16 | Self-knowledge through numbers?

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Self-Tracking MindMapVoll: von zu viel Tee und Leseeindrücken. Macht es Sinn im Bereich des Self-Trackings extrinsische und intrinsische Motivation zu unterscheiden? Bei all dem selfselfself-self scheinen die Motivationen doch augenscheinlich erst mal intrinsisch motiviert zu sein. Oder bilde ich mir das nur intuitiv ein, weil „self“ immer gleich „ich-bezogen“ bzw. von „einem selbst“ zu kommen scheint?

Verwirrt: bin ich grundsätzlich darüber, für „extrinsische Motivation“ zwei verschiedene Definitionen in der Literatur zu finden. Einmal bleibt es bei abstrakten Konstrukten: Intrinsische Motivation führt darin zur Durchführung einer Tätigkeit um des Vollzugs willen; extrinsische Motivtion zum Vollzug einer Tätigkeit um des Ergebnis willen (die Durchführung ist dann nur Mittel zum Zweck). Ein anderes Mal wird ein konkreterer Ansatz verfolgt laut dem extrinsische Motivation ausschließlich durch echte externe Anreize (z.B. Belohnung, Bestrafung, Anerkennung, …) durch einen Außenstehenden erzeugt wird. Ersteres Verständnis extrinsischer Motivation scheint mir eher dazu zu passen, dass das Self-Tracking an sich noch keinen Selbstzweck erfüllt, sondern eigentlich die Aussicht auf Erkenntnisse zur Disziplin antreibt – womit ich zurück zu dem Slogan der Quantified Self Bewegung fände: „Self-knowledge through numbers“…

Geschrieben: habe ich deshalb heute Nacht noch ein paar E-Mails auf der Suche nach Diskussionspartnern zu verschiedenen Fragen, die mich umtreiben.

Weiterhin genervt: bin ich aber ein wenig davon, dass sich mein persönliches Leistungshoch trotz krank-sein und vernünftig-sein-wollens erst nach 18.00h abends einstellt. Aus Düsseldorf wurde übrigens leider nichts. Und jetzt ist es doch wieder zwei Uhr -.-.

 

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