vermessen leben

Thesis Journal #10 | Paperwork

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KIT Bibliothek nachts um zweiDurchgeplant: sind meine Tage definitiv gerade, aber rhyth­misch interessant. Schlafen bis neun, zehn oder elf, joggen oder ins Fitness­studio hüpfen, putzen, neben­jobben oder sonstige Sachen erledigen, die man immer mal irgend­wann erledigen muss, Früh­stücken oder Kochen, Zeitungen, Blogs und sonstiges Tages­aktuelle weglesen, und erst wenn das alles weggeschafft ist mit dem Bachelorarbeiten anfangen: Paper lesen und Bloggen bis nachts um zwei … Das wird noch interessant die nächsten drei Monate.

Gefunden: evtl. eine Strategie, wie ich meinen Lesekonsum frühzeitig sortiert bekomme. Bloß nicht die Übersicht verlieren; meine Vorgehensweise ist nun nur sehr manuell. Gefundene Fundstücke landen in einem Bookmark-Ordner „Fundstücke“, gefundene Paper werden direkt manuell und ordentlich benannt in meinem Bachelorarbeits-Dropbox-Ordner gespeichert, gelesene Paper werden per PDF Reader gemarkert und interessante Zitate und Gedanken direkt rauskopiert und mit Notizen versehen – schon nach etwaigen Bachelorarbeitskapiteln sortiert (!) – in einer Art Lesetagebuch.docx zwischengespeichert. Damit fahre ich glaube ich ganz gut.

Gelesen: allein 4h lang in der Bib. Auf meiner Suche nach Motivationen zum Self-Tracking lese ich mich momentan in Paper ein, die sich damit beschäftigen, warum WebUser überhaupt in sozialen Netzwerken partizipieren, warum sich Wikipedia, e-learning-Plattformen und sonstige Formen freiwilligen Engagements erfreuen dürfen. Dazu z.B. Francisco Gutierrez‘ „Boosting Participation in Virtual Communities“ (2011) oder Youcheng Wangs „Understanding the Motivation of Contribution in Online Communities – An Empirical Investigation of an Online Travel Community“ (2003). Dabei kriege ich so langsam echt ein Gefühl dafür, um welche Fokus ich mich drehen muss.

Getroffen: habe ich mich mittags zum Mittagessen mit einer Freundin und abends auf dem 36. Gründergrillen in Karlsruhe noch mit alten und neuen Bekannten sowie all meinen Chefs der letzten zwei Jahre – wie das klingt :D. Ist aber nicht nur augenscheinlich nicht bachelorarbeitsrelevant. 😉


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