vermessen leben

Fundstücke: Zwei Artikelchen im Web

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Screenshot von new.doccheck.comAuch nicht schlecht: Bei „DocCheckNews“ bin ich gerade über einen Artikel gestolpert, der so betitelt ist wie mein Blog, aber schon gut drei Monate älter ist als dieser Blog! Der Artikel ist absolut lesenswert, gibt eine gute Übersicht über Quantified Self und konnotiert den Begriff „vermessen“ ähnlich positiv: Quantified Self: Vermessen leben.

Ganz im Gegensatz zu Juli Zeh übrigens, eine der kritischsten Stimmen zur QS-Szene, in ihrem Artikel „Der vermessene Mann„. „«Vermessen» ist nicht nur der Körper des Selbstquantifizierers, sondern auch der Anspruch, die totale Konzentration auf sich selbst müsse eines Tages zu Wohlbefinden führen. Egozentrik als Biozentrik“, liest man da schon mal bei ihr – nicht minder lesenswert mit einem sehr gesellschaftskritischen Argumentations-Ansatz. Ihr Unterton mag für manche aber ein Spur zu ironisch, zu gehässig sein; den self-trackenden Individuen hinter Quantified Self wird er meines Erachtens nicht gerecht.

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