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Fundstücke: Photographic Memory

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Das Leben in Bildern festhalten Wenn man sich an alles erinnern könnte, bestünde wahrscheinlich überhaupt kein Bedarf sein Gedächtnis in Worten, Apps, Tools und Spreadsheets auszulagern. Ein absolutes fotographisches Gedächtnis würde Self-Tracking und Quantified Self fast überflüssig machen. Aber natürlich ist das Aufzeichnen –  „Life-Logging“ –  nur eine Seite der Medaille und erst die Zusammenschau, Auswertung und Analyse der getrackten Daten erbringen die „Self-knowledge […]“, die Quantified Self Anhänger umtreibt.

Um das ganze Leben in Bildern festzuhalten, sind im Bereich der „Life-Logging-Cameras“ nebst Googles Glasses nichtsdestotrotz richtig goldige Tools in Entwicklung:

Memoto zum Beispiel. Es gibt immer mehr Investoren, die den kommerziellen Wert der Life-Logging Szene für sich entdecken. Da entstehen dann auch schon mal StartUps um eine Idee wie Memoto, einer echten „Life-Logging-Camera“. Für ein „echtes“ fotographisches Gedächtnis soll man sich diese winzige Kamera irgendwann einfach den ganzen Tag lang mehr oder weniger unauffällig an Hemdkragen oder Hosentasche stecken können. Extra dazu entwickelte Apps sollen die Bilderflut chronologisch aufbereiten und in einen textuellen, durchsuchbaren Kontext setzen.

Oder Lightt. Die iPhone App Lightt erhebt einen ähnlichen Life-Logging- bzw. eigentlich „Life-Streaming“-Anspruch wie Memoto, hat aber ein wenig weniger direkt mit Self-Tracking zu tun. Zumindest bin ich auf diese App mal ausnahmsweisemal nicht aus der QS-Ecke heraus aufmerksam gemacht worden. Dass mir Lightt seit zwei Wochen nicht aus dem Kopf geht, liegt an ihrer unfassbar tollen Scroll-Funktion der offiziellen Homepage. Geniale Spielerei – bitte unbedingt ausprobieren! 😉

 

*Photo Credits: Loop_oh

 

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