vermessen leben

Fundstück: Stephan Porombka

| Keine Kommentare

Ui! Das ist mal ziemlich toll. Ein Self-Tracker, der von Quantified Self nie gehört hatte, sich trotzdem selbst vermaß und sich nun dort einzusortieren versucht: Stephan Porombka, Jahrgang 1967, seit 2007 Professor für Literaturwissenschaft und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim; vermisst sich selbst und beschäftigt sich eigentlich mit der Zukunft der Literatur, z.B. als Mitbegründer von Litflow.

„Dass sich das [Tagebuchschreiben] nun ohne Papier und Handschrift erledigen lässt, irritiert die Kritiker. Noch irritierender ist: Mit den Smartphones beobachtet man sich umfassender und schneller. Aus der Retrospektive der Buchkultur, der Reflexion im Nachhinein, rutschen die User ins Livetracking. Die Rückkoppelung findet jetzt statt. Die Ergebnisse werden in jenem Moment generiert, in dem sie entstehen. Und sie haben unmittelbaren Einfluss auf das, was man im nächsten Moment tut.“
aus seinem Artikel „Smartphone-Daten für das Ich-Labor„.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.