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Fundstück: Self-Tracker Stephen Wolfram – The Personal Analytics of His Life

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Stephen Wolframs E-Mail-TrafficDa momentan immer wieder Freunde und Bekannte über diesen Artikel („The Personal Analytics of My Life„) stoßen, sich an mich erinnern und mich auf den zugehörigen Link aufmerksam machen wollen, mache ich nochmal eine extra Fundstücksache draus: Stephen Wolfram, die Hauptantriebskraft hinter Wolfram|Alpha gehört zu den Self-Trackern der hartgesottenen Sorte. Seine Datenerhebungen gehen auf die letzten zwanzig (!) Jahre zurück – und bieten dermaßen spannende Einblicke in sein Leben, dass ich es fertig gebracht habe, den kompletten Artikel voyeuristisch von oben bis unten detailliert zu lesen. Besonders spannend für mich dabei war wohl: Herr Wolfram kannte genauso spätende Zubettgehzeiten wie ich dieser Tage (heute mal wieder 3.30AM). In der links eingebetten Graphik sieht man allerdings, dass seine Extreme (Arbeitszeiten bis 6AM) mein Nachteulendasein noch bei Weitem übertrafen

Dieser Vergleich wird mich noch zu einem anderen Thema bringen; nämlich der allgemeinen Vergleichbarkeitsmachung durch Zahlen bzw. einem scheinbaren Vergleichbarkeitsbedürfnis unter Self-Trackern. Ist Selbstvermessung wirklich komplett „Ich-bezogen“ oder will sie sich letzen Endes doch wieder ins Verhältnis zu andern setzen?

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