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Fundstück: 250gr Butter täglich

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ButterKann es sich von Euch jemand vorstellen „Kaffee mit Butter“ zu trinken? Täglich?

Marcel-Philippe Rüschlin schon. Der Kurzclip „Mein Leben in Zahlen: Quantified Self“ kommt frisch aus dem ZDF-Morgenmagazin „Volle Kanne“ und wurde erst heute Morgen ausgestrahlt. Das kurze Filmchen gibt am Beispiel Christian Kleineidams einen grundsätzlichen, einleitenden Einblick in die Quantified Self Idee und stellt eben Marcel-Philippe Rütschlin vor, der vier Monate lang im Selbstexperiment täglich ein Päckchen Butter aß (trank?) …

Kaffee mit Butter klingt leider auch nach längerem Durch-den-Kopf-gehen-lassen furchtbar eklig, muss ich zugeben. Wenn ich mehr Informationen von ihm kriege, poste ich nochmal, wie sein Experiment verlaufen ist und seinen Lauf genommen hat. Zugenommen hat er angeblich nicht und – sowie man das aus dem Kurzclip raushören kann – auch sonst keine nachteiligen Veränderungen feststellen können.

Ich hoffe, Kaffee mit Butter schmeckt wenigstens einigermaßen. Und mir geht seit heute Morgen die Frage nicht mehr aus dem Kopf, wie weit man mit Selbstexperimenten eigentlich gehen kann. Darf. Sollte. Es möge hoffentlich niemand anfangen experimentell an sich herum quantifizieren zu wollen, welche Effekte regelmäßiger Aderlass und stundenlänge Eisbäder haben. Mal auf die Spitze getrieben gesagt. Sola dosis facit venenum. Die Dosis macht das Gift.

*Photo Credits: by Hedonistin

5 Kommentare

  1. Kann bestätigen dass Butter im Kaffee durchaus lecker schmeckt. Gute Butter von mit Gras gefütterten Kühen. Die Dosis macht das Gift 🙂

  2. Butter im Kaffee schmeckt gut, wenn man es richtig macht, also schön mit Mixstab und richtig guter Butter aus Weidehaltung.
    Aus rein ernährungsphysiologischer Sicht weiß ich nicht, ob es eine effektive letale Dosis von Butter gibt und wage es stark zu bezweifeln. Das sind einfach nur gesättigte Fettsäuren, die der Körper restlos aufbrauchen kann.

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