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Fundstück: Bauchgefühl

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Design ThinkingDas ist letztendlich Bauchgefühl„, antwortete heute der Costumer Development und Social Media Manager Daniel Bartel des Startups Autonetzer.de auf die Frage, wie er denn nun eigentlich Entscheidungen treffe bei all den Daten, die er da erhebe und auswerte …

Ich muss zugeben, dass ich mittlerweile alles was mit Zahlen zu tun hat, auf die (QS-) Goldwaage lege. Meine Ohren sind sensibel gespitzt wie nie: In Daniels Vortrag auf dem 6. Lean StartUp Meetup in Karlsruhe zum Thema „Design Thinking“ ging es eigentlich um die excelbasierte Auswertung von Metriken, Clustering und Kohorten zur Bestimmung des Nutzerverhaltens über die Zeit. Aber dass jemand mit so vielen nahezu gerade hitzig diskutierten Zahlen im Rücken dann doch antwortet, sich letzten Endes auf seine Intuition zu verlassen, hat mich erstaunt kurz sinnieren lassen: Wieviele selbstquantifizierte Self-Tracker machen genau das wohl letzten Endes auch?

Wahrscheinlich sind es nicht wenige, die sich nicht ganz und gar dem Credo „Self-Knowledge through numbers“ verschrieben haben und anteilsmäßig mehr als einen Funken Bauchgefühl an ihren Entscheidungen und Urteilen Anteil haben lassen. „Letztendlich“.

*Photo Credits: Thinkpublic

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